Newsletter WIR KÖNNEN MEHR

Frauen in der katholischen Kirche 

Hoffnung

Das Thema des ökumenischen Gottesdienstes am zweiten Adventssonntag in St. Bonifatius in Steinbach hieß „Warten“.

Eigentlich warten wir doch immer auf etwas: auf Weihnachten, auf den nächsten Urlaub, auf bessere Gesundheit, auf die Geburt eines langersehnten Kindes, auf eine Gehaltserhöhung und vor allem auf das Ende der Pandemie! Gerade bei letzterer hängt uns allen das Warten schon zum Halse heraus, Besserung ist derzeit nicht in Sicht. Man könnte verzweifeln, gäbe es da nicht etwas, das uns aufrecht hält: die Hoffnung! Hoffnung ist uns Christinnen und Christen durch unseren Glauben geschenkt. Gott hat uns die Fähigkeit zur Hoffnung so fest eingepflanzt, dass wir immer und in jeder Lebenslage darauf zurückgreifen können. Sie ist einfach da und sorgt dafür, dass wir nicht verzweifeln müssen. Wir dürfen darauf hoffen, dass der Medizin weitere Fortschritte im Kampf gegen das Virus gelingen, dass sich mehr Menschen impfen lassen und Corona irgendwann „nur“ noch eine behandelbare Krankheit, aber keine Seuche mehr ist. Diese Hoffnung, die wir an Weihnachten ganz besonders spüren, kann uns die Stärke geben, die wir gerade in schwierigen Situationen brauchen, um den Kopf nicht hängen zu lassen.

Nach dem Adventsgottesdienst bin ich gestärkt nach Hause gegangen, sogar mit Freude im Herzen. Das ist viel in dieser Zeit.

Im Namen des Ausschusses „Wir können mehr!“ wünsche ich auch Ihnen für die Advents- und Weihnachtszeit und darüber hinaus Hoffnung und ein frohes Herz.

Susann v. Winning

Weil Gott es so will

Frauen erzählen von ihrer Berufung zur Diakonin und Priesterin
Wollen Frauen überhaupt zur Diakonin und Priesterin geweiht werden, wie können sie sich berufen fühlen? Weil einige Bischöfe dazu ihre Zweifel anmeldeten, hat Sr. Philippa Rath, Benediktinerin der Abtei St. Hildegard, Delegierte beim Synodalen Weg und Mitglied im Synodalforum „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche“ 12 Frauen um ihr persönliches Zeugnis über ihre Berufung gebeten. Innerhalb weniger Wochen hielt sie 150 Texte in den Händen, die sie in einem Buch veröffentlicht hat.
Zusammengekommen sind berührende und erschütternde Berichte von Frauen aus vier Generationen, die gehindert wurden, ihre Berufung und ihr Charisma zu leben.
Die Texte sind ein ernster, unüberhörbarer Appell, die authentischen Berufungen von Frauen in der Kirche endlich anzuerkennen und ihnen Rechnung zu tragen.
Sr. Philippa stellt Textauszüge vor und ist im Gespräch mit Britta Baas, Pressesprecherin beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken
Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet als Webtalk am Montag, 13. Dezember 2021, 19:00 -20:15 Uhr, statt.

Kontakt: Katholische Erwachsenenbildung
Bildungswerk Hochtaunus
Domplatz 3
60311 Frankfurt
keb.hochtaunus@bistumlimburg.de

Wann: 13. 12. 2021 19:00 Uhr

Klicken Sie bitte auf den nachfolgenden Link, um am Webinar teilzunehmen: https://bnionline.zoom.us/j/95266361022

Wortgottesdienst in St. Sebastian am 19.12.

Eine Frau. Tausend Bilder

Gestaltet wird der Gottesdienst vom Ausschuss „WIR KÖNNEN MEHR – Frauen in der katholischen Kirche“. Vielfältige Marienbilder in Darstellungen, Marienliedern aber auch in unseren Vorstellungen stehen im Mittelpunkt. Wir laden ein, über den eigenen, ganz persönlichen Bezug zu Maria nachzudenken.

Maria war offen für Gottes Wort. Sie hörte Botschaften von Engeln und von Hirten, die von Engeln erzählten, und dachte darüber nach. Beispielhaft war ihr Vertrauen auf Gott. Ohne zu wissen, was geschehen würde, sagte sie anderen über Jesus: „Was er sagt, das tut.“ Sie stellte sich zur Verfügung als Mutter für Jesus und erkannte in ganz besonderer Weise, was für alle Eltern gilt: Kinder gehören nicht ihren Eltern, sie sind nicht dazu da, die Vorstellungen der Eltern zu verwirklichen - sie gehen ihren ganz eigenen Weg. Maria vertraute auf Gott, wusste, dass Jesus seinen Weg zu gehen hatte und stand am Ende bei ihm unter dem Kreuz.

Das Monatslied von St. Ursula des Monats Mai, „Glauben können wie Du“, sagt, was wir anstreben und erbitten können: Glauben, hoffen, und lieben können wie Maria. Sie kann uns als Schwester, als nahe Vertraute, auf unserem Lebensweg eine Begleiterin sein. 

Herzliche Einladung am 4. Advent, 19,12,2021 um 9:30 in St. Sebastian. Eine Anmeldung ist erforderlich. Es gelten die "2G"-Regeln.

Buchtipp

Die Bibel für das neue Jahrtausend - grundlegend neu übersetzt!

Ausgetretene Pfade verlassen, um Neuem Raum zu geben. Die BIBEL in gerechter Sprache fordert heraus zur eigenen Stellungnahme und schafft die Grundlage dafür. Wer die BIBEL in gerechter Sprache liest, kann sicher sein: Hier wird ernst genommen, dass Jesus Jude war, dass die biblischen Frauen sichtbar gemacht und Diskriminierungen jedweder Art vermieden werden. Die Texte der BIBEL in gerechter Sprache sind neu übersetzt aus dem Griechischen bzw. Hebräischen. In einem langen, intensiven und breit gefächerten Entstehungsprozess sind die neuen Übersetzungen immer wieder kritisch gegengelesen und in zahlreichen Gemeinden erprobt worden.

Herausgeber Gütersloher Verlagshaus, ISBN-13: 978-3-579-05469-8

 

 

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