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Frauen in der katholischen Kirche 

Liebe Leserinnen und Leser!

Ist es Ihnen, ist es Euch auch schon mal passiert, dass Sie in der Zeitung einen April-Scherz-Artikel gelesen haben, auf den Du hereingefallen bist, weil der Inhalt für Dich gar keine spaßige Angelegenheit war oder weil Sie schon ganz lange auf eine entsprechende Mitteilung gewartet haben? Und nun endlich war sie da, die Nachricht, und das Datum spielte gar keine Rolle.

So ist es Schweizer Katholikinnen und Katholikinnen ergangen, als sie den Artikel „Katholische Frauenordination vor dem Durchbruch – (k)ein Scherz“ lasen. Was ist da los in der Schweiz? Den genauen Beitrag finden Sie in unserem Newsletter.

Am Sonntag, den 17. Mai ist der Tag der Apostelin Junia, der Frau, die in biblischen Texten durch die Veränderung ihres Namens einer Geschlechtsumwandlung unterzogen worden war. Was genau es damit auf sich hat, erfahren Sie am 17.5. in Oberstedten. Um 11 Uhr feiern wir in St. Petrus Canisius einen Gottesdienst zu Junias Ehren, zu dem wir Sie herzlich einladen. Einzelheiten dazu findest Du in unserem Newsletter.

Und noch einiges mehr……

Viel Vergnügen beim Lesen und herzliche Grüße

Susann v. Winning für die Mitglieder des Ausschusses „Wir können mehr! Frauen in der katholischen Kirche“

Fest der Heiligen Apostelin Junia

Wir laden ein zum Gottesdienst am 17. Mai 2026 um 11 Uhr in St. Petrus Canisius, Landwehr 3, Oberursel

Im Anschluss gibt es Gelegenheit zum Austausch bei Kaffee, Tee und Gebäck. 

Zum Plakat

Katholische Frauenordination vor dem Durchbruch – (k)ein Scherz

Ein Aprilscherz löste im Pastoralraum „Aare-Rhein“ freudiges Erstaunen aus. Diese Tatsache zeigt, dass an der Basis der katholischen Kirche die Offenheit da ist für Frauen als Priesterinnen. Peter Zürn berichtet.

Kurz vor Ostern, am 1. April 2026, stand in der Zeitung «Die Botschaft», der «Zeitung für das Zurzibiet»[1] ein Artikel mit dem Titel «Katholische Frauenordination vor dem Durchbruch». Darin hiess es: «Rom erlaubt einen Versuch, der lange undenkbar schien. In der Schweiz sollen katholische Seelsorgerinnen auf Zeit zu Priesterinnen ordiniert werden, darunter auch zwei Frauen aus dem Pastoralraum Aare-Rhein.» Der Artikel umfasste beinahe die ganze Seite 3 und zeigte ein grosses Foto der beiden Seelsorgerinnen.

https://www.feinschwarz.net/katholische-frauenordination-kein-scherz/

24. April 2026 von Peter Zürn

Erschienen bei: feinschwarz.net

Mit freundlicher Genehmigung von Peter Zürn und feinschwarz

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Es ist Morgengrauen. Die Stadt schläft.

Predigt zum Ostersonntag 2026 von Ludwig Reichert

Buchtipps

Eva und der Zitronenfalter von Susanne Niemeyer

Susanne Niemeyer erzählt von Frauen aus der Bibel. Keine Märchen aus vergangenen Zeiten, sondern hochaktuelle Geschichten von Liebe und Eifersucht, von Hoffnung und Verzweiflung. Neben Eva, die irgendwann einmal mit Adam das ganze florierende Universum übernehmen soll, ist da zum Beispiel Maria von Magdala – die Frau, von der es heißt, sie sei Jesu Geliebte gewesen. Sie kommt zum Grab am Ostermorgen und findet ihn nicht mehr. Kopflos läuft sie durch den Garten. Doch dann sieht sie ihn ... Am nächsten Morgen kauft sie spontan eine Tüte Croissants und geht zu den verbliebenen elf Jüngern zum Frühstücken: »Weint nicht, seid nicht traurig und zweifelt nicht. Wir sind dran. Dies ist nicht das Ende. Dies ist der Anfang.«

ISBN 978-3960380191 edition chrismon

 

Die ignorierten Frauen der Bibel  von Annette Jantzen

Annette Jantzen beschäftigt sich mit allen Frauen der Bibel, deren Geschichten nicht oder nur eingeschränkt im katholischen Gottesdienst gelesen werden. Die kirchliche Leseordnung prägt maßgeblich, welche biblischen Erzählungen wahrgenommen werden, und die Auswahl fällt ganz eindeutig zu Ungunsten der Frauen aus. Nur rund ein Drittel der biblischen Frauengestalten kommt in den gottesdienstlichen Lesungen vor und deren Geschichten werden in aller Regel stark gekürzt. Annette Jantzen richtet den Scheinwerfer auf das, was ausgelassen und ignoriert wird, und zeigt damit, wie sich in der Liturgie das offizielle katholische Frauenbild spiegelt. Sie gibt mit diesem Buch den ignorierten Frauen der Bibel ihre Geschichte zurück und den Lesenden damit ein breiteres Spektrum an weiblichen Identifikationsfiguren. Mit einem Vorwort von Schwester Philippa Rath.

ISBN 978-3-451-02546-4 Herder Verlag

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