Hier finden Sie Informationen, Hinweise und Texte zu diesem Thema.

Wir tun alles, damit es bei uns möglichst nicht zu Missbrauch oder sexualisierter Gewalt kommen kann. Sollten Sie dennoch Grund zur Beschwerde haben, wenden Sie sich bitte an unsere
Präventionsbeauftragten: Anita Novotny (novotny@kath-oberursel.de) und Dr. Katrin Gallegos Sánchez (sanchez@kath-oberursel.de). Wir hören Ihnen zu und behandeln Ihre Anliegen diskret.

 

www.praevention.bistumlimburg.de

Anlaufstelle für Frauen, die als Erwachsene in kirchlichen Räumen einschließlich der Orden Missbrauch und/oder Gewalt erfahren haben.

Die Anlaufstelle ist ab sofort unter www.gegenGewalt-anFrauen-inKirche.de erreichbar.

Näheres entnehmen Sie bitte der Pressemeldung der Deutschen Bischofskonferenz: https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/gewalt-gegen-frauen-in-kirche-und-orden-1

Befragung Prävention

Für Kinder mit ihren Familien

Worum geht's?

Wir wollen dass DU dich wohl fühlst.
Wir wollen, dass DU dich immer sicher, verstanden und respektiert fühlst.
Wir wollen, dass DU immer ein gutes Gefühl hast, wenn du mit uns in Kontakt kommst.

Daher haben wir ein paar Fragen an dich, wie wir das möglich machen können.

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Für Jugendliche

Worum geht's?

Wir wollen, dass unsere Arbeit von christlichen Grundwerten geprägt ist und einen Rahmen bietet, in dem sich die Menschen, die mit unserer Pfarrei und ihren Mitarbeiter*innen in Kontakt kommen, verstanden und respektiert fühlen. Ein faires, rücksichtvolles, achtsames und sicheres Miteinander stellt für dieses Ziel eine wichtige Basis dar. Respektlosigkeit, Gewalt, Grenzverletzungen, Machtmissbrauch und sexueller Gewalt wollen wir in unseren Handlungsfeldern keinen Raum geben und uns aktiv dagegen einsetzen. Mit diesem Fragebogen wollen wir von dir wissen, wie erfolgreich wir diesem Anspruch bereits nachkommen, an welchen Stellen wir uns verbessern müssen und welche Aspekte wir vielleicht noch gar nicht in den Blick genommen haben. Die Ergebnisse werden von uns sorgfältig ausgewertet und münden in ein sogenanntes "Schutzkonzept", das unser Miteinander und die Kommunikationswege der Pfarrei St. Ursula transparent regeln soll.

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Gewaltfreie Strukturen schaffen - Schutzkonzept zur Prävention vor sexualisierter Gewalt

Was tun gegen Missbrauch? „Vorbeugen, hinsehen und reagieren“, antworten Präventionsstellen und Opfervertretungen. Dieses Prinzip soll nun auch in der Pfarrei St. Ursula in einem umfassenden Konzept in der Institution verankert werden.

Es ist nicht nur die bistumsweite Vorgabe durch ein „Institutionelles Schutzkonzept zur Prävention vor sexualisierter Gewalt“ (ISK) eine Kultur der Achtsamkeit zu etablieren, sondern der Wunsch tatsächlich etwas in Kirche und Gesellschaft zu verändern. „Wir wollen zunächst vor allem sensibilisieren“, sagt Anita Novotny, Gemeindereferentin in der Pfarrei, die Teil der Projektgruppe zur Erstellung des Konzeptes ist. „Missbrauchstaten sind geplante Taten, die viel Vorlauf haben und mit systematischen Grenzüberschreitungen beginnen“, fügt ihre Kollegin Katrin Gallegos Sánchez hinzu. Die Erstellung des Konzeptes erfolgt in mehreren Schritten. Zunächst befasste sich der Pfarrgemeinderat bei einem Besuch der Präventionsbeauftragen des Bistums Silke Arnold mit der Thematik und der Vorgehensweise. Bei der Risikoanalyse mit der die Projektgruppe derzeit beschäftigt ist, geht es vor allem darum mit möglichst vielen Augen und Ohren wahrzunehmen, welche Bedingungen, Strukturen, örtliche Gegebenheiten, Alltagsabläufe und Verfahrenswege vorhanden sind, sowie Gefährdungspotential und Gelegenheitsstrukturen bewusst zu machen. Das geschieht durch Gespräche in allen acht Ortsausschüssen der Pfarrei. Auch eine Online-Befragung von Zielgruppen ist geplant, bevor die weiteren Schritte, wie z.B. die Erstellung eines Verhaltenskodex im kommenden Jahr folgen.

Die Erstellung des Schutzkonzeptes ist nicht die erste Maßnahme der Pfarrei in Sachen Prävention. Für die katholischen Kitas wurde bistumsweit schon 2009 ein ISK erstellt. Bereits seit vielen Jahren werden Teamer*innen und Mitarbeiter*innen in der Kinder- und Jugendarbeit der Pfarrei geschult. Bei den Schulungen geht es um das Verhältnis von Nähe und Distanz, um Grenzverletzungen und darum diese zu thematisieren, sie also nicht zu tolerieren. Selbstverpflichtungserklärungen aller, die in ihrer haupt-, neben- oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt kommen sind genauso selbstverständlich wie die Einsicht eines erweiterten Führungszeugnisses in bestimmten Fällen, z.B. bei Übernachtungsveranstaltungen. Damit entsprechen die Verantwortlichen auch der Vorgabe des Hochtaunuskreises.

Zwei geschulte Fachkräfte haben zudem ein offenes Ohr für die, denen selbst etwas widerfahren ist, oder die mit Blick auf andere ein mulmiges Gefühl im Bauch haben, und mal reden wollen über etwas das sie beobachteten. In Oberursel/Steinbach sind das Anita Novotny (novotny@kath-oberursel.de) und Katrin Gallegos Sánchez (sanchez@kath-oberursel.de). Sie sind telefonisch, per Mail oder Brief zu erreichen. Ein Gespräch kann grundsätzlich auch anonym stattfinden.