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Veranstaltungen

Interreligiöses Friedensgebet am 27.1.2026: „Aus der Geschichte lernen“

„Interreligiösen Friedensgebet“ am 27. Januar um 19.00 Uhr in der Hospitalkirche

Am 27. Januar jährt sich zum 81. Mal die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Dieser Tag wurde 1996 vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zum „Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus“ erklärt, im Jahr 2005 dann auch von der UNO als Internationaler Holocaustgedenktag.

Auch in diesem Jahr wird aus diesem Anlass ein „Interreligiöses Friedensgebet“ in Oberursel stattfinden, gemeinsam gestaltet von Vertreter*innen jüdischen, muslimischen und christlichen Glaubens. 

Erinnern und Für-den-Frieden-Beten ist indes aktueller und nötiger denn je, denn Frieden ist gegenwärtig nicht nur gefährdet, sondern durch gewaltvolle Worte und Taten sowie durch die Bedrohung demokratischer Ordnungen beschädigt. 

Die Auswirkungen sind spürbar: Nachrichten, „soziale Medien“ und unsere konkreten Lebensräume führen es vor Augen: Grenzüberschreitungen und das Brechen von Tabus scheinen an der Tagesordnung zu sein, der gesellschaftliche Zusammenhalt bröckelt an vielen Stellen, das „Recht des Stärkeren“ scheint sich durchzusetzen und antidemokratische Kräfte gewinnen an Macht.

Doch geschieht dies nicht unbemerkt und nicht unkommentiert:

Menschen aller Religionsgemeinschaften bitten Gott um Wege aus Hass und Gewalt und für ein friedvolles Zusammenleben. Das wollen wir gemeinsam tun.

Beim „Interreligiösen Friedensgebet“ am 27. Januar 

um 19.00 Uhr in der Hospitalkirche

sind Sie herzlich eingeladen, zusammen mit Menschen aus der jüdischen, der muslimischen und den christlichen Religionsgemeinschaft(en) aus Oberursel und Steinbach zu beten um Frieden bei uns - und in der ganzen Welt. 

 

Zuvor, nämlich um 18.15 Uhr, lädt die Stadt Oberursel zu einer Gedenkstunde mit Kranz­niederlegung am Opferdenkmal (direkt an der Hospitalkirche) ein, so dass man beide Veranstaltungen gut direkt hintereinander besuchen kann.