Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei…

Advent, eine Zeit der Erwartung.

Oft geht das kleine Licht am Adventskranz in der Fülle der Schaufensterbeleuchtung unter. Dabei erzählt dieses kleine Licht so viel vom Leben. Erwartungen und Hoffnungen werden eben nicht eingeschaltet wie eine Flutlichtanlage. Sie wachsen im Stillen und Verborgenen. Erst langsam wird deutlich, was sich da entwickelt.

So sprechen die Texte im Gottesdienst im Advent von dieser Erwartung, dass der Retter kommt. Eine Sehnsucht, von der wir jedes Jahr aufs Neue hören. Rettung – wie das klingt. Damals scheint es so klar gewesen zu sein, die Hoffnung auf die Befreiung von den Römern, Rettung aus Ungerechtigkeit und Not. Und heute? Worauf warten Sie? Welche Rettung erhoffen, ersehnen Sie?

Es ist das kleine Licht, das Hoffnung bringt. Es ist das kleine Kind, das geboren wird, das Rettung / Veränderung in diese Welt bringt. Damals wie heute. Gott wird Mensch, damit wir einander zu Brüdern und Schwestern werden.

Ich wünsche Ihnen eine sehnsuchtsvolle Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Sandra Anker, Gemeindereferentin