Angst ist die schlechteste aller Ratgeberinnen

Angst ist die schlechteste aller Ratgeberinnen, weiß der Volksmund. Angst verliert am Ende alles, lehrt das Gleichnis von den Talenten: Es gewinnt, wer mutig seine Fähigkeiten und Charismen einsetzt, anstatt sie zu begraben.

Dabei ist Angst etwas Natürliches und nützlich obendrein: Sie schützt mich vor den Gefahren des Alltags und meines Übermutes. Übermut ist nicht mit Mut gleichzusetzen, den es in den kleinen und großen Herausforderungen und Entscheidungen des Lebens zuweilen braucht.

„Unsere tiefste Angst ist nicht, ungenügend zu sein. Unsere tiefste Angst ist, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.“ Wir haben Angst vor unserem gottgeschenkten Licht, nicht vor der Dunkelheit, heißt es in einem Text von Marianne Williamson, und weiter, dass wir mit unserem Licht automatisch den anderen die „Erlaubnis“ geben ebenfalls zu strahlen, wenn wir selbst uns von der Angst befreit haben. Auch dafür braucht es manchmal Mut und „Mut ist Angst, die gebetet hat!“ (C. T. Boom)

In diesem Sinne: Beten, mutig sein und glücklich!

Ihre/Eure/Deine Katrin Gallegos Sánchez

 

Hier noch der komplette Text von Marianne Williamson, den auch Nelson Mandela eines Tages zitierte:

Unsere tiefste Angst ist nicht, ungenügend zu sein.

Unsere tiefste Angst ist, daß wir über alle Maßen kraftvoll sind.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was wir am meisten fürchten,

Wir fragen uns, wer bin ich denn, um von mir zu glauben, daß ich brillant, großartig, begabt und einzigartig bin?

Aber genau darum geht es, warum solltest Du es nicht sein?

Du bist ein Kind Gottes.

Dich klein zu machen nützt der Welt nicht.

Es zeugt nicht von Erleuchtung, sich zurückzunehmen, nur damit sich andere Menschen um dich herum nicht verunsichert fühlen.

Wir alle sind aufgefordert, wie die Kinder zu strahlen.

Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, die in uns liegt, auf die Welt zu bringen.

Sie ist nicht in einigen von uns, sie ist in jedem.

Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen, geben wir anderen Menschen unbewußt die Erlaubnis, das Gleiche zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unser Dasein automatisch die anderen.


von Marianne Williamson