Barmherzig wie der Vater – II –

2016-02-20 16:43:38

Gepriesen sei der Gott und Vater Jesu Christi, der Vater des Erbarmens und der Gott allen Trostes. (2 Kor 1-3)In einem schweren Konflikt hat der Apostel Paulus bei Gott Trost gefunden. Er lobt ihn als „Vater des Erbarmens“. Es ist die Einladung, mit allem, was uns bewegt, zu Gott zu kommen, ihn Anteil nehmen zu lassen an unseren Sorgen und Nöten und durch ihn Trost und Ermutigung zu erfahren. Mit Gottes Augen auf das eigenen Leben zu schauen und auf die Begegnung mit anderen, macht Mut und schenkt Güte. Die Werke der Barmherzigkeit geben hierzu eine Orientierung. Sie stammen aus der Gerichtsrede, die im Matthäusevangelium überliefert ist. Die Tradition hat den leiblichen Werken der Barmherzigkeit die geistigen hinzugefügt. \"Leibliche\" Werke der Barmherzigkeit: • Hungrigen zu essen geben• Durstigen zu trinken geben • Fremde aufnehmen und beherbergen • Nackte bekleiden• Kranke besuchen • Gefangene besuchen• Tote begraben. „Geistige“ Werke der Barmherzigkeit:• Unwissende lehren, • Zweifelnde beraten, • Trauernde trösten, • Sünder zurechtweisen, • Beleidigern gern verzeihen, • Lästige geduldig ertragen, • für die Lebenden und Verstorbenen beten.