Das machen wir gemeinsam

Das machen wir gemeinsam – Jahresthema der Caritas (in einfacher Sprache)Durch Corona haben wir gelernt: Alle Menschen sollen ein gutes Leben haben. Dafür müssen wir alle gemeinsam sorgen. Viele Menschen pflegenKranke. Andere arbeiten in sozialen Diensten. Ihre Arbeit ist sehr wertvoll. Sie ist für den Einzelnen wichtig. Aber sie ist auch für die ganze Gesellschaft wichtig. Wir alle müssen uns überlegen: Wie viel ist uns die soziale Arbeit von Menschen wert? Corona schadet der Gesundheit von Menschen. Corona ist aber auch eine Krise für die Gesellschaft. Wer es vorher schwer hatte, hat es jetzt noch schwerer. Viele Menschen sind in Notlagen geraten. Helfen wir allen hilfsbedürftigen Menschen genug?Jeder muss gute soziale Angebote erreichen können. Diese Angebote kosten aber Geld. Jemand muss sie zahlen. Bezahlen wir genug für die Absicherung von allen? Was tun wir gegen sichtbare und unsichtbare Hürden? Bei uns haben alle Menschen die gleichen Grundrechte. Sie gelten auch in Zeiten von Krisen. Auch hierzu gibt es viele Fragen: Warum leben bei uns Kinder in Armut? Warum leben Geflüchtete in armseligen Unterkünften? Wie bekommen bei uns alle Menschen die gleichen Chancen? Es gibt in der Politik den Hang zum Populismus. Diese Sprache schadet dem Zusammenhalt in der Gesellschaft. Sie schürt zum Beispiel die Angstvor Fremden. Sie hetzt Menschen gegeneinander auf. Wir fragen uns: Was tun wir gegen Hass und Gewalt? Was hilft gegen Fremdenfeindlichkeit? Was machen wir gegen diejenigen, die anderen Grundrechte verweigern wollen? Am 19. September ist Caritas-Sonntag. Am 26. September Bundestagswahl.                                               Pfr. Andreas Unfried