Die Geschichte eines Rettungsrings

2012-08-27 21:12:35

Es ist die einzige Aufgabe eines Rettungsrings zur Hand zu sein, wenn man ihn braucht. Diesen Gedanken brachte vor Jahren einen lutherischen Bischof aus Schweden auf die Idee ein Gebetband, die „Perlen des Glaubens“, zu entwickeln.In vielen Religionen gibt es solche Gebetsbänder. Der Rosenkranz mit seinen 59 Perlen oder die 33 Perlen mit denen im Islam die 99 Namen Allahs gepriesen werden. Sie machen den Glauben begreifbar.Die „Perlen des Glaubens“ haben seit März 50 Jugendliche aus Oberursel und Steinbach immer wieder zur Hand genommen und sich mit ihnen auf den Weg zur Firmung gemacht. Jede dieser Perlen hat eine besondere Bedeutung. Sie stehen für Gott oder den Tod, die Taufe oder die Liebe. Grundthemen des Glaubens und Lebens kommen so zusammen. An den Glaubenstagen haben die die Jugendlichen sich diesen Fragen des Lebens gestellt und dabei die 18 bunten Perlen näher kennengelernt. Es war im wahrsten Sinn des Wortes ein „Begreifen“ des Glaubens. In den Gottesdiensten am 6. und 12. November werden die Jugendlichen nun selbst in der Firmung zu ihrem Glauben „Ja“ sagen. Sie sind bereit – wie auf dem Bild – den Glauben in die eigene Hand zu nehmen und sich auf das Abenteuer einzulassen, den Glauben zu begreifen – ein Leben lang.„Fräslarkransen“ ist das schwedische Wort für „Rettungsring“ – oder genauer „Erlöserkranz“. Unser Glaube ist ein „Rettungsring“ um nicht unterzugehen in den Wogen und Wellen des Lebens. Der Glaube ist etwas, woran wir uns festhalten können im Leben. Sinn eines Rettungsrings ist es, zur Hand zu sein, wenn man ihn braucht. Die Perlen des Glaubens kann man als Armband ums Handgelenk tragen und immer bei sich tragen. Der Glaube an Jesus Christus, den Erlöser der Welt können wir immer im Herzen tragen.