Die hartnäckige Witwe

Unser heutiges Evangelium (Lk 18, 1-8) ist eine Geschichte zum

 

Schmunzeln: Eine hartnäckige Witwe, ein garnicht gottesfürchtiger Richter.

 

Die Witwe trägt ihre Bitte solange vor, bis sie dem Richter so auf die Nerven fällt, dass er erkennt, es ist einfacher, ihr nachzugeben, als weiter dagegen zu sein.

Jesus dreht die Geschichte dann so, dass wir erkennen, wie sehr viel mehr Gott unsere Bitten erhören wird, wenn schon ein Hallodri-Richter nachgibt.

 

Aber es bleibt doch auch: manchmal muss man schon hartnäckig sein. Würde uns da nicht das eine oder andere in unserer Kirche einfallen?

 

Apropos hartnäckig: Wir können ja jeden Tag die Lesungen und das Evangelium lesen, meditieren. Eine wundervolle Art, mit Gott ins Gespräch zu kommen.

Und nein, wir sollten nicht müde werden, uns gegenseitig dazu einzuladen.

Genauso, wie wir nicht aufhören sollten, am Sonntag gemeinsam Gottesdienst zu feiern.

 

Bin ich Ihnen auf die Nerven gegangen? Ich hoffe nicht, und wenn, ist es für die richtige Sache.

 

Einen schönen Sonntag wünsche ich!

Ihr Harald Schwalbe.