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Stein oder Eckstein – das ist hier die Frage

Erinnern wir uns an das Wort der Bibel, in dem von einem „Stein“ die Rede ist, „den die Bauleute verworfen haben“. Wir kennen das: Aussortiert werden, oder wenigstens unsere Angst, für nicht gut genug befunden zu werden. Doch im Bild des „Ecksteins“, welcher als tragendes Element Halt, Stabilität und Ausrichtung für ein ganzes Gebäude gibt, liegt eine wunderbare Wendung, die mit dem Leiden und der Auferstehung und damit mit Jesus Christus verknüpft wird: Der Stein ist nicht unnütz, im Gegenteil – er wird als „Eckstein“ in Gottes Heilsplan gebraucht.

Das Heilige kommt in der Bibel bereits wunderbar zum Ausdruck – es bedarf eigentlich keiner weiteren Prosa. Trotzdem habe ich im Folgenden – eher als meditatives Stammeln – mir wichtig erscheinende Satzteile aus 1 Petrus 2, 4-9 zusammengestellt, zum darüber Stolpern, Nachlesen und darüber nachdenken:

 

Eckstein sein

 

Lebendiger Stein

Verworfen und doch auserwählt und geehrt

Geistiges Haus

 

Kostbarer Eckstein

In Ehren gehalten und zum rettenden Glauben bestimmt

Heilige Priesterschaft

 

Stein, an den man anstößt.

Felsen, an dem man zu Fall kommt.

Bestimmt dazu, dem Wort nicht zu gehorchen?

 

Auserwähltes Geschlecht

Königliche Priesterschaft

Heiliger Stamm

Volk

 

Besonderes Eigentum werden:

Große Taten dessen verkünden,

der aus der Finsternis in sein

wunderbares Licht gerufen hat.

 

angelehnt an die zweite Lesung des Tages 1 Petr 2,4-9

 

von Jutta Schmidt