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Fürchtet euch nicht! Geht nach Galiläa…

Ostern kommt einiges in Bewegung. Und es ist kein Sturm im Wasserglas. Ein richtiges
Erdbeben. Ein Stein kommt ins Rollen. Zwei Frauen und bald auch einige noch ein wenig
verwirrte Apostel. Für den großen Osterjubel ist es noch zu früh, klar. Aber sie sind auch
nicht mehr nur getrieben von Furcht. Sie sind unterwegs. Mit der Botschaft, dass das Grab
jedenfalls definitiv leer ist. Und jenem zweiten Wort, dass sie nach Galiläa gehen sollen.
Nicht ins Land, wo Milch und Honig fließen, wohlgemerkt. Galiläa klingt nach Arbeit und
Alltag. Nicht zufällig sind die Zeichen unseres Glaubens Brot und Wein, die „Früchte der Erde
und der Arbeit vieler Menschen“.
Wer sich an Ostern aufmacht, wird so schnell nicht im Paradies angekommen sein, nicht im
Schlaraffenland und nicht im Land, wo Milch und Honig fließen. Es wird Galiläa sein –
Oberursel und Steinbach, wie wir es kennen. Aber es wird ein anderer Alltag sein. Worum es
geht? Darum, Jesus zu finden, den kein Grab halten kann, keine Struktur festlegen, keine
Dogmatik definieren. Ihn zu finden, den Auferstandenen, und mit ihm einen neuen Blick auf
die Welt und das Leben.
Kommen Sie ruhig mit und fürchten Sie sich nicht länger. Wir werden Jesus sehen. Die Sache
lohnt