Gedanken zum Dreifaltigkeitsonntag am 19.06.2011

2011-06-02 21:53:01

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben,wir alle kommen so langsam in den Alltag zurück. Der Hessentag geht heute zu Ende. Manche sind zufrieden andere wiederum nicht. Es war eine spannende Zeit für uns die Bürgerrinnen und Bürger unserer Stadt, aber auch für alle Gäste von fern und nah. Auch unsere Kirche hat sich mit ihrem Auftritt „einfach himmlisch“ auf dem Hessentag gut präsentiert. Viele Engel (wohl gemerkt ohne Flügel, aber mit Herz) haben den Menschen 8 Stationen angeboten. Unter anderem drei Stationen, die am Anfang standen, waren: Gott, Jesus, Heiliger Geist. Gott in seiner Dreieinigkeit wurde dargestellt. Vielleicht ungewöhnlich aber es war ein Versuch, Menschen mit dem Geheimnis Gottes vertraut zu machen. Bei allem Glauben und theologischen Aussagen und Dogmen über Gott, ist es schwer daran zu glauben, dass Gott in drei Personen ist.Die Beziehung des Dreifältigen Gottes ist eine Beziehung der Liebe und des Vertrauens unter den Personen Gottes.Der heutige Sonntag möchte uns diese Beziehung vor unseren Augen führen und uns sagen, dass wir Menschen, die an Gott glauben, auch so leben sollen. Also in der Liebe zueinander und im gegenseitigen Vertrauen. Gott schickte seinen einzigen Sohn Jesus aus Liebe zu uns. Unsere Antwort darauf kann nur der Glaube in der Liebe sein. Das Ziel Gottes Handelns an uns ist im heutigen Johannes Evangelium klar und deutlich, Gott schenkt uns in seinem Sohn und in seinem Heilswerk das ewige Leben. Dieses Geschenk ist ein Geschenk aus Liebe zu uns. Nicht das Gericht und Verurteilen des Menschen steht im Vordergrund des Handelns Gottes sondern die Rettung des Menschen.Im Kommunionvers des heutigen Sonntags lesen wir folgende Worte:„Weil ihr Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in eure Herzen, den Geist, der ruft: Abba, Vater.“Ich wünsche uns allen, dass wir immer tiefer die Liebe Gottes zu uns in unseren Herzen spüren und auf diese Liebe unsere persönliche Antwort geben. Gott halte Sie alle in seiner Hand!Jan Klementowski