Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde

Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde
So beginnt der Refrain eines Kirchenliedes, das schon einige Jahre alt ist.
Leider hat der Text bis heute nichts an seiner Aktualität verloren.
„Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde.
Heute wird getan oder auch vertan,
worauf es ankommt, wenn er kommt.“
In den Strophen werden viele Facetten angesprochen vom:
Schenken, Bedenken, Dienen, Wagen, Tun und Gotteserkenntnis.
Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde. Heute wird getan oder auch vertan…
Was tun wir JETZT?
Jede, jeder Einzelne von uns? In der Familie, im Freundeskreis, in der Gesellschaft, in unserer Kirche vor Ort?
Sind wir wirklich so macht- und hilflos, wie es uns, den Frauen, den Laien, den einfach Gläubigen so gerne immer wieder suggeriert wird? Wie wir es auch bereitwillig immer wieder gerne glauben, weil es uns davor bewahrt, nachzudenken und nachzufragen, andere Wege zu gehen, unsere Sicherheiten und angebliche Gewissheiten aufzugeben.
Die Zeit ist reif!
Für Veränderung, für einen Weg, der zu den Herzen der Menschen führt, für einen Weg, der zu Jesus führt und ihn und seine Frohe Botschaft wieder glaubwürdig werden lässt - für alle!
Für Frauen wie Männer, für Kinder und Alte. Gesunde und Kranke, für Menschen, die in ihren Beziehungen gescheitert sind, für Menschen, die Unrecht erlitten und Unecht getan haben, für alle, die auf der Suche nach einem gelungenen Leben sind, für alle, die ihr Leben selbstbestimmt gestalten und einen Weg gehen, der zu ihnen und ihrer Person passt, auch wenn es die (kirchlichen) Konventionen durchbricht.
Jetzt ist die Zeit unserer Kirche, oder besser gesagt, unserer christlichen Botschaft, ein zukunftsfähiges Gesicht zu geben.
Heute wird getan oder auch vertan…
Packen wir gemeinsam die Gelegenheit am Schopf, lassen wir sie um Gottes und um unseres Willens, nicht einfach vorüberziehen.

Elke Peglow, Pastoralreferentin

Das Lied „Jetzt ist die Zeit“ finden Sie im Junges Gotteslob, Nr.15