„Nominiert...“

2007-07-01 09:36:15

...steht vorne auf meinem T-Shirt. Eine Frau spricht mich darauf an. Ich sage: „Nein, nicht ich persönlich“ und drehe mich um. Auf dem Rücken ist zu lesen: „Für den Friedensnobelpreis“, und man sieht das Weltpfadfinder-Logo.In diesen Tagen feiert die Pfadfinderbewegung auf der ganzen Welt Jubiläum: Vor einhundert Jahren fuhr Lord Baden-Powell aus England mit einer Gruppe Jungen auf eine Insel in ein Zeltlager, und das Pfadfindertum wurde geboren. Mittlerweile hat die Idee so viele Anhängerinnen und Anhänger gefunden, dass die Pfadfinderei als die größte Jugendorganisation dieser Erde bezeichnet wird. Auch bei uns gibt es sie: In St. Hedwig und St. Sebastian gibt es einen gemeinsamen DPSG-Stamm (www.dpsg-oberursel.de). Der Gründer hatte damals überlegt: „Wenn in aller Welt Pfadfinderinnen und Pfadfinder sich als Geschwister verstehen, dann ist das der erste Schritt für Völkerverständigung und Friedensdienst“ – und so kommt es, dass sie nun für den Friedensnobelpreis nominiert sind.Unzählig viele Projekte unternehmen die Scouts weltweit, um sich für den Frieden einzusetzen. Christliche Pfadfinder – wie in der DPSG – orientieren sich dabei an Jesus Christus und erbitten den Heiligen Geist für ihr wichtiges Engagement. Ich möchte unseren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen danken, die sich für eine bessere Welt einsetzen. Und ich will für sie beten, dass ihnen die Freude und der Elan erhalten bleibt. „Gut Pfad!“ -Pfr. Christian Enke