November

Mit dem November beginnen die dunklen Wochen des Jahres. Sonnenstunden sind selten, es herrschen Kälte, Nebel um mich herum. Zu dieser stillen, überwiegend trüben Zeit passt die dunkle Seite des Lebens.

Novemberstimmung- viele verbinden damit ein melancholisches Lebensgefühl. Gut so! Endlich können wir das Bedürfnis nach Ruhe und Stille, nach Rückzug ausleben. Vorausgesetzt, ich halte es aus, still zu werden, weniger zu tun, mich noch nicht in die vorweihnachtliche Geschäftigkeit ablenken zu lassen. Es ist die Zeit, wo ich der Innerlichkeit Raum geben darf. Dazu passt für mich das Totengedenken. Es ist auch die Zeit,  Gräber  oder Orte der Trauer zu besuchen. Trauer darf gezeigt werden.

Ein Text von Annette Könnecke begleitet mich schon lange.

“Lass dich fallen in deine Trauer und schäme dich nicht deiner Tränen. Weine um vergangenes Glück. Aber öffne dein Herz für all die Liebe, die dir gegeben wird.”

Trauer öffnet, Trauer öffnet das Herz für das, was in der Liebe geschenkt wird. Trauer wird dadurch zu einer Kraft, wenn wir die Trauer zulassen. Trauer ist liebevolles Erinnern. Deshalb entzünden wir Lichter auf den Gräbern. Sie sollen zeigen, dass im Dunkel des Todes Licht ist, dass in der Kälte des Abschieds Wärme und Liebe ist.  Und wir feiern es in unseren Gottesdiensten, wenn wir unserer Hoffnung Ausdruck geben, dass unsere Verstorbenen bei Gott geborgen sind.

Anita Novotny, Gemeindereferentin

Ein Text von Annette Könnecke begleitet mich schon lange.

“Lass dich fallen in deine Trauer und schäme dich nicht deiner Tränen. Weine um vergangenes Glück. Aber öffne dein Herz für all die Liebe, die dir gegeben wird.”

Trauer öffnet, Trauer öffnet das Herz für das, was in der Liebe geschenkt wird. Trauer wird dadurch zu einer Kraft, wenn wir die Trauer zulassen. Trauer ist liebevolles Erinnern. Deshalb entzünden wir Lichter auf den Gräbern. Sie sollen zeigen, dass im Dunkel des Todes Licht ist, dass in der Kälte des Abschieds Wärme und Liebe ist.  Und wir feiern es in unseren Gottesdiensten, wenn wir unserer Hoffnung Ausdruck geben, dass unsere Verstorbenen bei Gott geborgen sind.

Anita Novotny, Gemeindereferentin