Segen
„Das tut ja richtig gut“, ruft ein Kind, nachdem es in einem Gottesdienst den Segen empfangen hat. Nach Handauflegung und Segenszuspruch strahlte es mit vielen anderen Kindern um die Wette. Der Segen Gottes – tut richtig gut!
Segen ist immer wohltuend. In der Hektik des Alltags Ruhe und Stärkung finden, um die später anstehenden Aufgaben zu bewältigen. Da ist es oft wichtig, dass Menschen uns begleiten, uns Mut zusprechen, uns stärken und ermuntern. Schnell spüren wir, dass vieles leichter und angstfreier geschieht, wenn wir uns nicht allein unseren Aufgaben stellen.
Und genau hier kommt der Segen Gottes ins Spiel. Das, was das Kind spürte, ist die Kraft Gottes, die uns durch den Segen geschenkt wird. Gott lässt uns nicht allein. Durch den Segen wird die Nähe Gottes (handgreiflich) spürbar und (augenscheinlich) sichtbar. Diese Zärtlichkeit Gottes, sein Segen tut gut. Jeden Tag und zu jeder Zeit. Gott sagt uns Gutes zu.
Die Iren haben es mit den Segengebeten ja besonders gut raus: Erdverbunden, zärtlich, den Menschen zugewandt machen die irischen Segen uns deutlich, wie nah uns Gott sein möchte – und wie nah er uns ist.
Geh deinen Weg ruhig,
mitten in Lärm und Hast;
Stille wird dir Frieden schenken.
Freue dich an deinen Erfolgen und Plänen
Und strebe danach weiterzukommen,
doch bleibe bescheiden.
Gottes Hilfe sei dir immer näher
als die nächste Tür.
Wo immer das Glück sich aufhält -
hoffe, ebenfalls dort zu sein.
Wo immer jemand freundlich lächelt,
hoffe, dass sein Lächeln dir gilt.
Wo immer die Sonne
aus den Wolken hervorbricht,
hoffe, dass sie besonders für dich scheint,
damit jeder Tag deines Lebens so hell
wie nur möglich ist.