Solidaritätsaktion „Eine Million Sterne“

2015-11-14 12:16:48

„Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde, heute wird getan oder auch vertan, worauf es ankommt, wenn er kommt.“ So beginnt ein religiöses Lied, das gerade jetzt in den Herbst passt. Die liturgischen Texte zum Ende des Kirchenjahres sprechen vom Weltgericht. Die Verantwortung für mein Tun heute wird darin deutlich. Gottes Blick ist voll von Güte und Barmherzigkeit, Gottes Aufforderung an uns Menschen ist aber auch, in seinem Namen aktiv zu sein und Verantwortung zu übernehmen. Jede und jeder nach seinen individuellen Möglichkeiten.Am Samstag, dem 14. November, fand zum zweiten Mal in Oberursel die Solidaritätsaktion „Eine Million Sterne“ statt. Kerzen leuchteten in der Dunkelheit als Zeichen der Solidarität mit den Menschen vor Ort und in der ganzen Welt. Oft sind es die kleinen unscheinbaren Gesten, die Solidarität zum Ausdruck bringen. Dies drückt sich schon in meiner Grundhaltung in der Begegnung mit meinen Mitmenschen aus, einer Haltung der Achtung und Wertschätzung, weil sie Menschen und damit auch geliebte Kinder Gottes sind.Im Lied heißt es weiter: „Der Herr wird nicht fragen: Was hast Du gespart, was hast Du alles besessen? Seine Frage wird lauten: Was hast Du geschenkt, wen hast Du geschätzt um meinetwillen?“Jesus möchte uns Mut machen, in seinem Namen liebevoll und barmherzig zu handeln.