Wen fütterst Du?

2015-10-15 23:02:33

Die gegenwärtig gleichzeitig auftretenden Reaktionen auf die ankommenden Flüchtlinge in unserem Land - nämlich einerseits die Hassparolen skandierenden „besorgten Bürger“, und andererseits die engagierten HelferInnen, die sich tatkräftig für die herzliche Aufnahme der Ankommenden einsetzen - lassen mich an folgende Geschichte denken:Eines Abends erzählte ein alter Indianer seinem Enkelsohn am Lagerfeuer von einem Kampf, der in jedem Menschen tobt. [i]Er sagte: „Mein Junge, der Kampf wird von zwei Wölfen ausgefochten, die in jedem von uns wohnen.“Einer ist böse.Seine Waffen sind Ärger, Angst, Neid, Zorn, Eifersucht, Schmerz, Gier, Vorurteile, Arroganz, Minderwertigkeitsgefühle, Selbstmitleid, Lügen, Überheblichkeit, Verschlossenheit, Egoismus und Misstrauen.Der andere ist gut.Seine Waffen sind Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung, Gelassenheit, Güte, Mitgefühl, Offenheit, Wohlwollen, Aufrichtigkeit, Zuneigung, Heiterkeit, Demut, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Vertrauen, Wahrheit und Glaube.Der Enkel dachte einige Zeit über die Worte seines Großvaters nach und fragte dann: Welcher der beiden Wölfe gewinnt?Der alte Indianer antwortete: „Der, den Du fütterst.“[/i]Verfasser unbekanntAls Christen ist uns klar, dass wir den guten Wolf „füttern“ sollten. Täglich sind wir in der Freiheit der Kinder Gottes vor die Entscheidung gestellt, mit welcher (geistigen) „Nahrung“ wir uns – und damit auch unser Umfeld - stärken wollen.Denken Sie doch mal darüber nach, mit welchem konkreten „Futter“ Sie Ihren inneren guten Wolf stärken können – und tun Sie es! Wie der Magen täglich neue Nahrung braucht, benötigt auch unsere Seele immer wieder gute neue Stärkung! Worauf haben Sie heute „Appetit“?