Basis des Bildes ist ein Röntgenbild, das den gebrochenen Fuß eines Menschen zeigt, der in Santiago de Chile bei Demonstrationen gegen soziale Ungleichheit durch die Staatsgewalt verletzt worden ist.

Das Bild ist auf drei Keilrahmen, bespannt mit Bettwäsche, angelegt. Der Stoff stammt aus einem Krankenhaus und aus dem Kloster Beuerberg nahe München. Zeichen der Heilung sind eingearbeitet: goldene Nähte und Blumen als Zeichen der Solidarität und Liebe. Leinöl im Stoff verweist auf die Frau, die Jesu Füße salbt (Lk 7,37f) und auf die Fußwaschung (Joh 13,14ff ).

Wir stellen Ihnen das Hungertuch, das in einigen Kirchen aufgehängt ist, in den Gottesdiensten am 17.2. und 24.03.21 um 19.00 Uhr in Liebfrauen und am 28.02.21 um 09.30 Uhr in St. Bonifatius vor. Weitere Informationen und Beschreibungen finden Sie in den Auslagen der Kirchen.

Das Lied zum Hungertuch können sie auf You Tube anhören (Schlegel/ Raabe) unter: www.youtube.com/watch?list=RDUtJ2TNyR_j4&v=UtJ2TNyR_j4&feature=emb_rel_end

Liedtext von Helmut Schlegel OFM:

DU STELLST MEINE FÜSSE AUF WEITEN RAUM

Feste Schuhe, leichte Schritte und am Horizont ein Ziel,

Wegbegleitung hin zur Mitte und ein sicheres Asyl.

Das gibst du mir,

du, Gott, ich danke dir.

 

Gute Wege, starke Brücken, wo Morast ist, festen Stand.

Hinweistafeln ohne Lücken, einen Stock in meiner Hand.

Das gibst du mir,

du, Gott, ich danke dir.

 

Einen Engel mir zur Seite, einen, der mir Mut zuspricht.

Ruheplätze, Brot und Freude und ein Lächeln im Gesicht:

Das gibst du mir,

du, Gott, ich danke dir.

 

Refr.: Du stellst meine Füße auf weiten Raum

und ich traue mich, mutig zu gehen.