Wenn wieder eine Mail unter der Adresse hoffnungskreuze@kath-oberursel.de eintrudelt, dann bin ich schon gespannt, was ich sehen werde, wenn ich die Datei anklicke. Elke Peglow und ich sind wirklich beeindruckt von der großen Resonanz auf die Einladung, uns Bilder von Hoffnungskreuzen zu schicken. Fast hundert sind schon zusammen gekommen. Die Kreuze sind so vielfältig wie die Menschen, die sie gestalten. Es gibt fröhliche, essbare, bunte, leuchtende, nachdenkliche, lebendige Kreuze. Es gibt Gemaltes, Gestaltetes und Gesehenes. Das Material kommt aus der Natur, aus der Spielkiste, aus dem Alltag. Manche tragen einen Namen: Phönixkreuz, Sternenkreuz, Friedenskreuz. Viele Kinder, auch aus Kitas, Hort und Schule haben sich beteiligt – mit Einzel- und Gemeinschaftswerken, und viele Erwachsene. Auch beim digitalen Familienwochenende sind Hoffnungskreuze entstanden und bei einem Kindergottesdienst. - Bei jedem Kreuz kann man sich vorstellen, dass sich da Menschen mit ihrer Hoffnung beschäftigen; vielleicht als Familie, als Gruppe ins Gespräch darüber kommen, worauf sie hoffen und was ihre Hoffnung stärkt. Ein Kind schrieb: „Ein Hoffnungskreuz bedeutet Freude und das habe ich gespürt, als ich mein Kreuz gemacht habe.“ Und da freuen wir uns einfach mit.

Mit einer Auswahl an Hoffnungskreuzen werden zwei unterschiedliche Plakate gestaltet werden. Sie werden vor Ostern an verschiedenen Stellen in Oberursel und Steinbach zu sehen sein.

Alle Kreuze werden auf der Homepage gezeigt (www.kath-oberursel.de/ostern-im-blick). Aus technischen Gründen können wir die Kreuze nicht mit einem Text versehen. Daher möchte ich Sie auf diesem Weg auch an einigen Hoffnungsbotschaften teilhaben lassen: „Das Leben geht weiter. Im Himmel und auf der Erde.“ +++ „Die Hoffnung und der Frieden hängen hoch an den Baumgipfeln.“ +++ „Der Glaube an sich selbst macht Träume wahr.“ +++ Hoffnungskreuz lecker (Pizza) – „mein Foto für die Hoffnung, dass alle Menschen jeden Tag satt werden. Ich habe mir diese "Hoffnungs-Pizza" schmecken lassen und war dankbar für mein gutes Leben.“ +++ zum Kreuz aus gesammeltem Müll – „hoch motiviert haben heute 9 Jungs aus dem Müllerweg in Bommersheim im Feld Müll eingesammelt. Erschrocken haben sie festgestellt, dass eine Stunde Einsatz bei weitem nicht reicht, alles zu beseitigen.“ +++ zum Wundkreuz auf dem Finger - „beim Klettern verletzt – die Hoffnung heilt alle Wunden“ +++ zum Hoffnungskreuz „was wir mit den Nachmittagskinder im Kindergarten gestaltet haben. Es war ein sehr toller Anlass endlich wieder draußen zu singen (von Anfang bis zu Ende) und dabei aktiv mit den Kindern etwas zu gestalten. Wie Sie sehen, wurden dünnere und dickere Stöcken gesammelt, genauso vielfältig, wie unsere Kinder sind.“ +++ „Hoffnungskreuz zum Thema "gemeinsam Essen" :-) Wir freuen uns nicht nur als Familie, sondern auch als Familienbetrieb auf große gemeinsame Essen.“ +++ zu einem Hoffnungskreuz mit Materialien aus dem Wald – ein Mädchen „hofft dass ihre erste heilige Kommunion mit Oma und Opa in diesem Jahr trotz Corona stattfinden kann.“ +++ „Mein Hoffnungskreuz steht für die Zusage: „Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein“ Lk23,34. Nicht gestern, nicht morgen, sondern hier und jetzt, heute.“ +++  „Für mich sind meine Farben die Farben vom Regenbogen und die bringen mit Hoffnung und Glück.“ +++ „Das grüne Kreuz mitten in den 4 Jahreszeiten hat die Farbe der Hoffnung und ist für den ganzen Erdkreis da. Alle Menschen sollen Hoffnung haben.“

Dem können wir uns nur anschließen und sagen: Vielen Dank allen für das Teilen von Hoffnung! Und Danke auch an Knut Schröter für das Einstellen der Bilder auf der Homepage und an Angela Nigratschka für das Gestalten der Plakate.

Susanne Degen und Elke Peglow

Hoffungskreuze